Wer inkontinent ist, fühlt sich nicht selten alleine. Dabei sind etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland, also circa 12 % der Bevölkerung, von Inkontinenz betroffen. Leider jedoch sprechen nur wenige darüber oder suchen ärztlichen Rat. Wer mit Inkontinenz lebt, fühlt sich in seinem Leben mitunter stark einschränken. Unbehandelt können sich die Beschwerden verstärken und weitreichende Auswirkungen auf den Alltag, die Partnerschaft, die psychische Gesundheit und das soziale Leben haben. Dieser Ratgeber erklärt die verschiedenen Arten der Inkontinenz, die Ursachen und was Sie dagegen tun können. Erfahren Sie mehr über Therapiemöglichkeiten und praktische Hilfsmittel für den täglichen Einsatz. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Inkontinenz beschreibt die mangelnde Fähigkeit, Urin oder Stuhl kontrolliert zurückzuhalten, was zu unkontrolliertem Stuhlabgang oder ungewolltem Urinverlust führt. 
  • Oft stigmatisiert, sprechen viele Betroffene nicht darüber und suchen keine ärztliche Hilfe, wodurch sich die Beschwerden unbehandelt verschlimmern können. 
  • Es gibt verschiedene Schweregrade und Formen, von leichten Verlusten bis hin zu völligem Kontrollverlust. 
  • Inkontinenz bei älteren Menschen ist meist ein Syndrom, das durch eine Kombination von altersbedingten Faktoren verursacht wird. 
  • Die Ursache ist oft eine Vielzahl von Faktoren, darunter verminderte Gewebeelastizität, Muskelschwäche, Nervenschäden, Medikamente und chronische Erkrankungen. 
  • Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad, wobei Maßnahmen wie Beckenboden-Training, Biofeedback und Medikamente oft erste Schritte sind. 

Was ist Inkontinenz? 

Inkontinenz beschreibt die mangelnde oder fehlende Fähigkeit, Urin oder Stuhl zurückzuhalten. Dies führt zu unkontrolliertem Stuhlabgang (Stuhlinkontinenz) oder ungewolltem Urinverlust (Harninkontinenz). Letzteres tritt laut Statistiken häufiger auf. Etwa 7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Harninkontinenz, während etwa 3 Millionen von Stuhlinkontinenz betroffen sind. 

Häufige Toilettengänge allein deuten nicht zwangsläufig auf Inkontinenz hin, da die Symptome in der Regel deutlich sicht- und spürbar sind. Bei Harninkontinenz kommt es zu unwillkürlichem Urinverlust, beispielsweise beim Lachen, Husten, Niesen oder Heben schwerer Gegenstände. Manchmal tritt plötzlich ein starker Harndrang auf, und Betroffene schaffen es nicht rechtzeitig zur Toilette. Stuhlinkontinenz zeigt sich durch unkontrolliertes Austreten von Stuhl, was in Form von Stuhlschmieren oder flüssigem Stuhl in der Unterwäsche sichtbar wird. 

Gut zu wissen

Inkontinenz ist ein stigmatisiertes Thema, über das viele Betroffene aus Angst und Scham nicht sprechen. Nicht wenige verstecken ihre Symptome und ziehen sich zurück, was ihr Selbstwertgefühl und Sozialleben beeinträchtigt. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sucht nicht einmal ärztlichen Rat. Dies ist bedenklich, da sich die Beschwerden ohne Behandlung verschlimmern können und weitreichende Auswirkungen auf den Alltag, die Partnerschaft, die psychische Gesundheit und das soziale Leben haben. Wenn Sie solche Zeichen bei einem Familienmitglied bemerken, erinnern Sie sie daran, dass dies kein Grund zur Scham ist – viele Menschen leben damit und Unterstützung ist verfügbar. 

Schweregrade und Arten 

Inkontinenz kann in verschiedenen Schweregraden und Formen auftreten, abhängig von der Art der Inkontinenz und deren Ursachen. Es ist wichtig, die Unterschiede zu verstehen, um geeignete Maßnahmen und Behandlungen zu ergreifen: 

  • Grad 1 – Leichte Inkontinenz: Stuhlinkontinenz zeigt sich durch unkontrollierten Abgang von Winden und Darmschleim, was zu leichter Wäscheverschmutzung führt. Harninkontinenz ist gekennzeichnet durch kleine Mengen von Urinverlust, meist beim Husten, Lachen oder Heben schwerer Gegenstände. 
  • Grad 2 – Moderate Inkontinenz: Stuhlinkontinenz ist gekennzeichnet durch unkontrollierten Abgang von flüssigem Stuhl. Harninkontinenz zeigt sich durch größere Mengen von Urinverlust, möglicherweise auch bei geringen körperlichen Aktivitäten oder ohne Vorwarnung. 
  • Grad 3 – Schwere Inkontinenz: Stuhlinkontinenz bedeutet völlig unkontrollierten Abgang von festem und flüssigem Stuhl sowie Flatulenzen. Harninkontinenz ist der vollständige Verlust der Kontrolle über die Blase, was zu kontinuierlichem Urinverlust führt.

Harninkontinenz ist zusätzlich in verschiedene Arten unterteilt, basierend auf den Ursachen und der Form des Auftretens: 

  • Belastungsinkontinenz: Tritt bei körperlicher Anstrengung wie Husten, Lachen oder Heben schwerer Gegenstände auf und wird oft durch eine Schwäche des Beckenbodens verursacht.  
  • Dranginkontinenz: Gekennzeichnet durch einen plötzlichen, starken Harndrang, häufig verursacht durch Blasenentzündungen oder neurologische Erkrankungen. Die Ursachen werden unten näher erklärt.  
  • Überlaufinkontinenz: Ständiges Tröpfeln von Urin aufgrund unvollständiger Blasenentleerung, oft bedingt durch Verengungen der Harnröhre oder eine schwache Blasenmuskulatur.  
  • Funktionelle Inkontinenz: Tritt auf, wenn körperliche oder geistige Einschränkungen den rechtzeitigen Gang zur Toilette verhindern, typisch bei Menschen mit Demenz. 

Ursachen von Inkontinenz 

Was führt eigentlich zu Harn- und Stuhlinkontinenz? Inkontinenz kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, die oft in Kombination auftreten: 

  • Verlust an Gewebeelastizität: Mit zunehmendem Alter verliert das Gewebe an Elastizität, ähnlich wie die Haut Falten entwickelt. Diese Abnahme der Elastizität betrifft auch den Beckenboden, der dadurch geschwächt wird, und die natürlichen Öffnungen wie Harnröhre, Vagina und After dehnt. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Verschlussmechanismen von Blase und Darm, was zu Harn- oder Stuhlinkontinenz führen kann. 
  • Muskelschwäche und Nervenschäden: Verletzungen oder Operationen können die Beckenbodenmuskulatur schwächen und Nerven schädigen, was die Kontrolle über Blase und Darm beeinträchtigt. Diese Schwächung kann dazu führen, dass die natürlichen Verschlussmechanismen nicht mehr richtig funktionieren, was zu ungewolltem Harn- oder Stuhlabgang führt. 
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Diuretika oder Antidepressiva können die Blasenkontrolle beeinträchtigen, indem sie den Flüssigkeitshaushalt und die Muskelsteuerung beeinflussen. Diese Medikamente können in manchen Fällen über längere Zeit den Drang zur Blasenentleerung erhöhen oder die Nervenfunktionen verändern, was Inkontinenz begünstigt. 
  • Neurologische Erkrankungen: Erkrankungen, die das Gehirn, Rückenmark und die Nerven betreffen, wie Schlaganfälle, Parkinson, Alzheimer und Multiple Sklerose (MS), können die Kontrolle über die Blasen- und Darmfunktion beeinträchtigen. Schlaganfälle schädigen Gehirnregionen, die für diese Funktionen verantwortlich sind, was zu unkontrolliertem Harn- oder Stuhlaustritt führen kann. Parkinson stört die Muskelsteuerung und Nervenfunktionen, wodurch die Kontrolle über die Blasen- und Darmmuskulatur vermindert wird. Bei Alzheimer verursachen fortschreitende kognitive Beeinträchtigungen und Nervenschäden Inkontinenz. Multiple Sklerose führt ebenfalls zu Nervenschäden und Muskelsteuerungsproblemen, die die Mobilität einschränken und sowohl Harn- als auch Stuhlinkontinenz verursachen können. 
  • Weitere chronische Erkrankungen: Häufige unbehandelte Blasenentzündungen, Prostataerkrankungen, oder Diabetes können Inkontinenz auslösen, indem sie die normalen Funktionen der Blase und des Darms stören. Diese Erkrankungen verursachen Entzündungen oder Schädigungen, die die Fähigkeit zur Kontrolle über die Ausscheidungen erheblich beeinträchtigen. Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Blasen- und Darmfunktion erheblich beeinträchtigen. Bei Diabetes können Nervenschäden, bekannt als diabetische Neuropathie, die Blasenkontrolle stören. Herz-Kreislauf-Erkrankungen schwächen durch eingeschränkte Blutzirkulation die Blasen- und Darmmuskulatur, was ebenfalls zu Inkontinenz führt. Chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können Durchfälle und somit eine Stuhlinkontinenz verursachen. 
  • Schwangerschaft und Geburt: Eine der häufigsten Ursachen für Harninkontinenz bei jüngeren Frauen ist die Schwangerschaft und Geburt. Die Belastung und Dehnung der Beckenbodenmuskulatur während der Schwangerschaft und insbesondere bei der vaginalen Geburt kann die Kontrolle über die Blase beeinträchtigen. Diese Art der Inkontinenz kann vorübergehend oder in manchen Fällen auch langfristig sein. 
  • Intensive sportliche Aktivitäten: Diese können bei jüngeren Menschen häufiger zu Harninkontinenz führen, als man vermuten würde. Sportarten, die hohen Druck auf den Beckenboden ausüben, wie Gewichtheben und Hochleistungslaufen, erhöhen das Risiko für ungewollten Harnverlust. Eine Studie hat gezeigt, dass Harninkontinenz bei 25,9 % der Sportlerinnen auftritt, wobei die Belastungsinkontinenz mit 20,7 % am häufigsten ist. Besonders hohe Raten wurden in hochintensiven Sportarten wie Volleyball beobachtet, wo die Mehrheit betroffen ist. Intensive körperliche Aktivität erhöht den intra-abdominalen Druck und kann zur Schwächung des Beckenbodens und somit zu Inkontinenz führen.

Inkontinenz vor allem bei älteren Menschen 

Eine der Hauptursachen ist das Alter, was sich auch in den Zahlen widerspiegelt. Obwohl Inkontinenz Menschen aller Altersgruppen betreffen kann, ist sie bei älteren und hochbetagten Menschen besonders verbreitet. Vor allem bei Menschen über 65 Jahren ist Inkontinenz weit verbreitet – etwa 30 % dieser Altersgruppe leben damit. Bei multimorbiden (von mehreren Erkrankungen betroffenen) und körperlich stark eingeschränkten Menschen wird Inkontinenz oft als „geriatrisches Syndrom“ betrachtet. Aber was bedeutet das genau? 

Ein geriatrisches Syndrom beschreibt das komplexe Zusammenspiel mehrerer Gesundheitsfaktoren, die sich gegenseitig negativ beeinflussen können. Faktoren wie die Einnahme mehrerer Medikamente (Polypharmazie), eingeschränkte kognitive Fähigkeiten, reduzierte Mobilität und altersbedingte Veränderungen können die Funktion des unteren Harntraktes beeinträchtigen und Inkontinenz auslösen. 

Behandlungsmöglichkeiten 

Wussten Sie, dass ein umfassendes Behandlungsprogramm Ihnen helfen kann, Ihre Blasenkontrolle zu verbessern? 

Die Behandlung von Inkontinenz, sowohl Harn- als auch Stuhlinkontinenz, richtet sich nach der jeweiligen Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden. Liegt die Inkontinenz einer Grunderkrankung zugrunde, wie beispielsweise einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung oder einer neurologischen Störung, wird zunächst diese behandelt. Sobald die Grunderkrankung unter Kontrolle ist, können spezifische Maßnahmen zur Wiederherstellung der Schließmuskel- oder Blasenfunktion ergriffen werden. Zu Beginn setzt der Arzt in der Regel auf nicht-operative, konservative Therapieansätze. Diese umfassen eine Vielzahl von Maßnahmen wie: 

  • Beckenboden-Training: Ein zentraler Bestandteil der Behandlung beider Inkontinenzarten ist das Beckenboden-Training. Spezielle Übungen unter Anleitung eines Physiotherapeuten stärken die Beckenbodenmuskulatur und verbessern die Kontrolle über Harn- und Stuhlabgang. Besonders effektiv ist das Training bei Belastungsinkontinenz und Stuhlinkontinenz aufgrund von Bindegewebsschwäche. 
  • Biofeedback-Training: Ergänzend dazu kann das Biofeedback-Training eingesetzt werden. Durch die Messung der Muskelkontraktionen mittels einer Sonde lernen die Patienten, die richtigen Muskeln gezielt anzuspannen oder zu entspannen. Dies fördert die Kontrolle über den Harnfluss und den Stuhlgang. Ein Gerät zeigt optische oder akustische Signale an, wenn die richtige Muskelspannung erreicht ist, was das Training effektiver macht. 
  • Elektro-Therapie: Auch die Elektro-Therapie spielt eine wichtige Rolle. Hierbei werden die Beckenbodenmuskeln durch elektrische Impulse stimuliert, um ihre Kraft und Koordination zu verbessern. Diese Methode wird sowohl bei Harn- als auch bei Stuhlinkontinenz angewendet und hilft dabei, die Muskelfunktion zu unterstützen und zu stärken. 
  • Toiletten-Training: Ein weiteres effektives Mittel ist das Toiletten-Training. Durch die Aufzeichnung von Trink- und Toilettengewohnheiten sowie der Stuhlfrequenz kann ein individueller Plan erstellt werden, der das regelmäßige und kontrollierte Entleeren der Blase und des Darms fördert. Dies hilft, unkontrollierten Harn- und Stuhlabgang zu vermeiden und eine Routine zu etablieren. 
  • Medikamentöse Therapien: Medikamentöse Therapien sind ebenfalls eine Option. Bei Harninkontinenz können krampflösende Mittel oder sogenannte Alpha-Rezeptorblocker (rezeptpflichtig) die Blasenfunktion regulieren, indem sie die Muskelkontraktionen der Blase beeinflussen. Je nachdem, welcher Effekt erwünscht ist, gibt es auch Medikamente, die die Darmtätigkeit beeinflussen. Um einen plötzlichen Stuhlabgang zu verhindern, können Abführmittel (wie Bisacodyl) verschrieben werden, die den Dickdarm zur Entleerung anregen. Zusätzlich können milde Abführzäpfchen oder Einläufe genutzt werden, um den Darm gezielt zu einem gewünschten Zeitpunkt zu entleeren. Motilitätshemmer wie Loperamid verlangsamen die Bewegung der Nahrung durch den Darm, wodurch der Stuhl fester wird und seltener Stuhldrang auftritt. Frauen mit Harninkontinenz aufgrund von Östrogenmangel können von einer lokalen Östrogenbehandlung profitieren, die die Schleimhäute stärkt und die Inkontinenzsymptome lindert. 

Gut zu wissen

Zusätzlich stehen diverse Hilfsmittel zur Verfügung, die den Alltag erleichtern. Spezielle Vorlagen, Inkontinenz-Slips, Kondom-Urinale oder Analtampons geben den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurück, indem sie Sicherheit und Komfort bieten. Sie können diese bequem und diskret von zu Hause aus über unsere Online-Apotheke bestellen. 

Sollten Sie unsicher sein, welches Produkt das passende ist, nutzen Sie unsere pharmazeutische Beratung per Telefon, E-Mail oder Live-Chat. Unser pharmazeutisches Fachpersonal hilft Ihnen gerne weiter. 

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Operative Maßnahmen 

In schweren Fällen oder wenn oben genannte Maßnahmen nicht ausreichen, können chirurgische Eingriffe notwendig sein. Hierzu zählen Operationen zur Korrektur anatomischer Defekte, wie die Rekonstruktion des Schließmuskels oder die Implantation von Vorrichtungen wie künstlichen Schließmuskeln.  

Eine weitere Methode ist die sakrale Nervenstimulation, bei der ein kleines Gerät elektrische Impulse an die Nerven des Beckenbodens abgibt, um die Muskelfunktion zu verbessern. Zudem können Substanzen wie Kollagen oder Silikon in den Analkanal injiziert werden, um diesen zu verengen und die Kontinenz zu verbessern. In extremen Fällen kann ein künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt werden, um die Kontrolle über den Stuhlgang zu gewährleisten. 

Fazit: Inkontinenz besiegen 

Inkontinenz ist eine belastende Erkrankung, die das tägliche Leben vieler Menschen erschwert. Oft schämen sich Betroffene und versuchen, ihre Symptome so lange wie möglich zu verbergen. Diese Scham kann dazu führen, dass sie keine Hilfe suchen und dadurch zusätzlich psychische Probleme entwickeln. 

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Sie nicht alleine sind und dass es zahlreiche wirksame Behandlungsoptionen gibt. Expert:innen können Ihnen helfen, die richtige Therapie zu finden und Ihre Beschwerden zu lindern. Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihre Symptome, um den besten Weg zur Verbesserung Ihrer Gesundheit zu finden. Mit der richtigen Unterstützung können Sie wieder ein unbeschwertes Leben führen. 

Geprüft durch unser pharmazeutisches Team

Felix Hoffman, pharmazeutischer Experte

„An der Pharmazie fasziniert mich am meisten, wie alles zusammenspielt. Von Zusammenhängen im Stoffwechsel hin zur Einnahme von Medikamenten. Wer sich damit auskennt, kann sein Leben positiv beeinflussen.“ 

Felix Hoffmann lebt für die Pharmazie und bringt eine große Expertise in der Beratung mit. Mit seinem fundierten Wissen garantiert er die hohen Qualitätsstandards der pharmazeutischen Inhalte auf apo.com. 

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