Wenn im Winter die Temperaturen fallen und wir uns vermehrt in beheizten Innenräumen mit geringer Luftfeuchtigkeit aufhalten, kann es schnell zu trockener, geröteter, rauer sowie juckender Haut kommen. Dieses Phänomen wird oft als winterliche Hauttrockenheit oder Winter-Xerose bezeichnet. Die Ursachen sind vielfältig; beispielsweise, wenn die Haut nicht genug Feuchtigkeit speichert, weil die Hautbarriere gestört wird, sei es durch häufiges Baden oder den Gebrauch von aggressiven Seifen. Die natürliche Hautalterung oder auch bestimmte Erkrankungen können eine trockene Haut begünstigen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, um dem vorzubeugen und die Haut richtig zu nähren und zu pflegen. Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Hauttrockenheit, wie Sie diesen entgegenwirken können und was Sie bei der Hautpflege beachten sollten, wenn Sie eine chronische Erkrankung haben.

Warum trocknet die Haut im Winter aus?

Die Haut, unser größtes Organ, erfüllt lebenswichtige Funktionen wie den Schutz vor äußeren Einflüssen, die Regulierung der Körpertemperatur und die Wahrnehmung von Sinneseindrücken. Damit sie optimal funktioniert, bedarf es eines Zusammenspiels verschiedener Faktoren. Trockene Haut, auch als Xerosis bezeichnet, resultiert aus dem Mangel an vier wesentlichen Elementen.

  • Um die Feuchtigkeit zu binden, bildet die Haut den sogenannten Natural Moisturizing Factor (NMF). Dabei handelt es sich um ein vielfältiges Gemisch aus Substanzen, darunter Aminosäuren, Harnstoff, Milchsäure, Salze und Peptide, die in der äußersten Hautschicht, dem sogenannten Stratum corneum, Diese Stoffe haben die Fähigkeit, Wasser anzuziehen und zu binden, wodurch die Haut effektiv mit Feuchtigkeit versorgt und ihr Feuchtigkeitsgleichgewicht aufrechterhalten wird.

  • Essentiell für den Schutz vor Hauttrockenheit sind auch hauteigene Lipide (Fette), die mit fortschreitendem Alter abnehmen. Dazu gehören Ceramide, spezielle Lipide, die eine maßgebliche Funktion in der äußersten Hautschicht Ceramide fördern die Integrität der Hautbarriere, unterstützen die Hautelastizität und schützen vor Feuchtigkeitsverlust, Reizungen und Umweltreizen. Bei Hauterkrankungen wie der atopischen Dermatitis sind die Ceramidanteile oft reduziert oder befinden sich in einer Dysbalance, was zu einer beeinträchtigten Barrierefunktion führt.

  • Mit dem Alter nimmt auch die Talgproduktion Talg ist ein Sekret, bestehend aus einer komplexen Mischung aus Lipiden und anderen hautwichtigen lipophilen (fettartigen) Substanzen. Dadurch wird die Haut anfälliger für Faltenbildung und Reizungen – insbesondere im Winter, wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist. Besonders betroffen sind Bereiche mit weniger Talgdrüsen, wie Arme, Beine, Hände und der obere Rückenbereich.

  • Nicht zuletzt wurde entdeckt, dass es an einem eigenen Feuchtigkeitsnetzwerk in der lebendigen Hautschicht mangelt, welches dazu beiträgt, die Haut von innen heraus zu befeuchten. Dieses Netzwerk setzt sich aus winzigen Kanälen namens Aquaporine zusammen, die sich in den Zellen der Haut befinden. Diese Aquaporine spielen eine zentrale Funktion beim Transport von Wasser zwischen den Zellen, um eine effiziente Befeuchtung der Haut zu gewährleisten.

Gut zu wissen

Talg, auch als Sebum bekannt, ist eine ölige Substanz, die aus hautessentiellen lipophilen Molekülen besteht, darunter Triglyceride, Wachse, Squalan, freie Fettsäuren und Cholesterin. Von den Talgdrüsen in der Haut produziert, dient Talg als körpereigenes Sekret mit wichtigen Funktionen wie Hautbefeuchtung, Schutz vor Austrocknung und Unterstützung der Hautbarriere. Aggressive Seifen können diese schützende Lipidschicht angreifen und zu einer gestörten Talgproduktion führen, was auch andere wichtige Lipide wie Ceramide beeinträchtigen kann. Daher wird die Verwendung milder Reinigungsmittel empfohlen, um die Haut sauber zu halten, ohne die natürlichen Schutzmechanismen zu beeinträchtigen. Ein Ungleichgewicht in der Talgproduktion, sei es zu wenig oder zu viel, kann zu Hautproblemen wie Verstopfung der Poren, Mitessern und Pickeln führen.

Hautpflegetipps für den Winter

In den kalten Wintermonaten benötigt die Haut besondere Pflege, um vor den Strapazen der niedrigen Temperaturen, trockenen Luft und Heizungsluft geschützt zu sein. Der Wechsel von kalten Außentemperaturen zu beheizten Innenräumen kann die Haut stressen, indem er sie anfälliger für Austrocknung und Irritationen macht. Dabei kommt es nicht nur auf eine optimale Hautpflege zum richtigen Zeitpunkt an, auch z. B. die Ernährung oder der Schutz vor Kälte sind wichtige Punkte.

Mit diesen sechs ganzheitlichen Tipps können Sie Ihre Haut auch in der Winterzeit gesund und geschmeidig halten:

  • Schutz vor Kälte und Austrocknung: Bei Temperaturen um 8 °C oder niedriger stellt der Körper die . In warmen Klimazonen wird vermehrt Talg produziert, um den erhöhten Feuchtigkeitsbedarf durch Schwitzen und Verdunstung auszugleichen. In kalten Klimazonen hingegen reduziert der Körper die Talgproduktion, da der Feuchtigkeitsbedarf geringer ist, was jedoch zu trockener Haut im Winter führen kann. Hautstellen im Gesicht, an den Lippen, Händen sowie Armen und Beinen, die ohnehin wenig Talgdrüsen besitzen, sind besonders betroffen. Schützen Sie Ihre Hände und Ihr Gesicht vor Kälte und Wind, indem Sie Handschuhe und einen Schal tragen. Tragen Sie dabei Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, um Ihre Haut atmen zu lassen und Reizungen zu vermeiden. Zusätzlich sollte für eine Raumluftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent gesorgt werden, um die Haut nicht zusätzlich auszutrocknen.

  • Sanfte Reinigung: Vermeiden Sie aggressive Seifen und wählen Sie milde, feuchtigkeitsspendende Reinigungsprodukte, um die Haut schonend zu reinigen. Es ist empfehlenswert, bei trockener Haut auf pH- hautneutralen Waschlotionen (pH zwischen 4,5-5,5) anstelle von Gels umzusteigen und Produkte zu bevorzugen, die feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure, natürliche Öle (z. B. Jojobaöl oder Mandelöl), Aloe Vera und Shea Butter enthalten. Produkte mit potenziell reizenden Bestandteilen wie Alkohol, Parfum und starke Tenside wie Sulfate (am bekanntesten ist Sodium Lauryl Sulfat) sollten vermieden werden. Tenside sind Moleküle mit schaumbildenden Eigenschaften, die Schmutzpartikel im Wasser binden können. Beispiele für mildere Tenside sind Glucoside, die meistens aus pflanzlichen Fetten abgeleitet werden. Ein Beispiel hierfür ist Coco-Glucosid, ein mildes Tensid, das aus Kokosnussöl und Glucose gewonnen wird. Duschen Sie mit lauwarmem statt heißem Wasser, da zu heißes Wasser die Hautbarriere angreift und die Austrocknung begünstigt. Wenn Sie zu trockener Haut neigen, kann es sinnvoll sein, auf lange, heiße Bäder weitestgehend zu verzichten, oder verwenden Sie rückfettende und pflegende Badezusätze. Auch bei der Haarwäsche gilt, nicht zu heißes Wasser und lieber mildere Shampoos mit hautnahen pH-Werten oder Panthenol zu verwenden. Beim Föhnen ist ein Abstand von 15 bis 20 Zentimetern zur Kopfhaut ideal. Diffusoraufsätze sind zwar praktisch, können allerdings die Kopfhaut und Haare deutlich austrocknen.

  • Hautpflege: Die Verwendung von Feuchtigkeitscremes ist essentiell, um trockener Haut vorzubeugen. Bei trockener Haut ist es wichtig, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, Barrierelipide auszugleichen und die Barrierefunktion zu verbessern. Ideale Pflegeprodukte sollten sowohl lipophile (fettreiche, filmbildende) als auch hydrophile (rückfeuchtende) Inhaltsstoffe enthalten. Hydrophile Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Harnstoff (Urea) wirken als „Feuchthaltemittel“, um den Wasserverlust zu reduzieren, während lipophile Inhaltsstoffe wie Ceramide und natürliche Öle die Lipidmatrix auffüllen und die Barrierefunktion verbessern. Empfohlene Wirkstoffe für die Pflege trockener Haut umfassen Harnstoff, Ceramide, natürliche Öle sowie hautberuhigende Substanzen wie Dexpanthenol oder Bisabolol. Die Wahl der Formulierung hängt von der Hautkondition ab, wobei bei trockener Haut vorrangig Lipide bevorzugt werden und für entzündliche Zustände ein höherer Wassergehalt empfohlen wird. Reine Fette und Öle sind langfristig nicht geeignet, da sie die Poren verschließen und die natürliche Hautatmung behindern können, was wiederum zu einer gestörten Feuchtigkeitsregulierung führen kann. Nach dem Baden oder Duschen, wenn die Haut noch feucht ist, ist die Anwendung von Pflegeprodukten besonders effektiv.

  • Sonnenschutz: Ein umfassender Sonnenschutz ist das ganze Jahr über wichtig, da UV-Strahlen auch im Winter die Haut nachhaltig schädigen können. Die Exposition gegenüber Sonnenstrahlen in den kälteren Monaten kann die Haut zusätzlich belasten, insbesondere wenn sie bereits durch winterliche Trockenheit gefährdet ist. Die Verwendung eines Sonnenschutzes geht somit über den bloßen Schutz vor UV-Strahlen hinaus – sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Prävention von Feuchtigkeitsverlust und unterstützt die natürliche Barrierefunktion der Haut. Im täglichen Gebrauch und besonders bei Wintersport genügt in der Regel eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor (LSF) oder eine spezielle Sonnencreme für Haut und Lippen mit einem Mindest-LSF von 30.

  • Lippenpflege: Das Lippenrot besitzt keine Talgdrüsen, daher ist eine regelmäßige Pflege mit Produkten, die Bienen- oder Palmwachs sowie Jojobaöl enthalten, wichtig.

  • Ernährung und Bewegung: Die gesundheitliche Verfassung unseres Körpers spiegelt sich oftmals auch in unserem Äußeren wider. Daher spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle in der Hautpflege. Eine ausgewogene Ernährung, reich an frischem Obst und Gemüse, liefert essenzielle Vitamine und Mineralien sowie Produkte, die reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind, wie Walnüsse, Chiasamen, Leinsamen, Lachs, Hering und Eier. Diese unterstützen die Hautgesundheit und tragen dazu bei, die Haut mit Nährstoffen zu versorgen. Es ist wichtig, ausreichend Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, vorzugsweise in Form von Wasser oder Kräutertees. Die empfohlene Mindestmenge liegt bei 2 Litern pro Tag. Tägliche körperliche Aktivität im Freien fördert die Durchblutung der Haut und verbessert dadurch ihre Vitalität. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress und bestimmte Unverträglichkeiten wie Gluten-Unverträglichkeit können sich negativ auf die Haut auswirken.

Spezielle Hautpflege bei chronischen Erkrankungen

Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Neurodermitis (atopische Dermatitis) oder Schuppenflechte (Psoriasis) ist es besonders wichtig, auf die Wahl der Hautpflegeprodukte zu achten. Produkte, die für empfindliche Haut entwickelt wurden und hypoallergen (allergenfrei) sind, sind oft eine gute Wahl. Es ist jedoch ratsam, vor der Verwendung neuer Produkte eine Dermatologin bzw. einen Dermatologen zu konsultieren, insbesondere wenn Sie an einer spezifischen Hauterkrankung leiden, um sicherzustellen, dass die Inhaltsstoffe für Ihre Haut geeignet sind und keine Irritationen verursachen.

Gut zu wissen

Da Hautprobleme oftmals akut sind und einer schnellen Lösung bedürfen, ist es wichtig, zeitnah eine geeignete Behandlung zu bekommen. Über apo.com können Sie Ihren Hautarzt bequem  per App konsultieren – ganz ohne Termin und bequem von zu Hause aus. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Diabetes

Diabetes kann Hautprobleme verursachen, da hohe Blutzuckerwerte, die typisch für Diabetes sind, die Durchblutung und Nervenfunktion beeinträchtigen, was zu trockener Haut führen kann. Urea, auch als körpereigener Harnstoff bekannt, wirkt als effektiver Feuchtigkeitsspender. Urea-Cremes sind in verschiedenen Konzentrationen erhältlich, normalerweise zwischen 3 % und 20 %. Für Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut sind niedrigere Konzentrationen, wie 3 % bis 5 %, oft besser geeignet. Studien haben gezeigt, dass die Verwendung einer Creme mit 5 % Urea, Arginin und Carnosin (Aminosäuren, die die Hautreparatur unterstützen), die Hautfeuchtigkeit erhöht und der Hauttrockenheit bei Menschen mit Diabetes Typ 2 entgegenwirkt. Diese Creme erwies sich als effektiver als eine glycerinhaltige Creme, wobei positive Effekte waren bereits nach vier Wochen Behandlung erkennbar waren. 10%ige Urea-Produkte wurden speziell für sehr trockene, verdickte und verhornte Haut entwickelt, während mehr als 10%ige eher für die Fußpflege gedacht sind, da die höhere Konzentration die verhornte Haut durchdringen kann und bei den Anzeichen eines diabetischen Fußsyndroms hilfreich sein kann. Bein diabetischen Fußsyndrom ist eine Rezeptur mit 10 % bis 20 % Urea und Milchsäure besonders wirksam. Milchsäure, auch bekannt als Alpha-Hydroxysäure (AHA), hat die spezifische Eigenschaft, abgestorbene Hautzellen sanft abzulösen (Peelingeffekt) und die Hautfeuchtigkeit zu erhöhen. In Kombination mit Glycerin und biomimetischen (körperähnlichen) Lipiden, die Fettbestandteile enthalten, reduziert diese Formel effektiv Hornhaut, Risse und Schrunden.

Neurodermitis

Bei Neurodermitis (atopischer Dermatitis, AD) handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung, die durch Entzündungen und Juckreiz gekennzeichnet ist. Die genaue Ursache von Neurodermitis ist nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass genetische, immunologische und Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Zu den Symptomen gehören trockene, schuppige Haut, Rötungen, Entzündungen und starkes Jucken der betroffenen Hautareale. Badeverfahren, insbesondere mit kurzen und schonenden Reinigungsritualen unter Verwendung von mäßig warmem Wasser, können dazu beitragen, die gestörte Hautbarriere bei Patient:innen mit Neurodermitis zu unterstützen und das Risiko einer Intensivierung der Symptome, vor allem bei akut entzündeter Haut, zu reduzieren.

Die regelmäßige Anwendung von individuell abgestimmten hautpflegenden Produkten spielt eine zentrale Rolle in der Basispflege der Haut. Diese sollten bedarfsgerecht, insbesondere nach dem Baden oder Duschen sowie nach dem Trockentupfen der Haut, aufgetragen werden. Individuell angepasste Produkte, zum Beispiel hydrophile Cremes im Sommer und fetthaltigere Präparate im Winter, unterstützen die Haut je nach Bedarf. Glycerin und Harnstoff sind Beispiele für wirkungsvolle Inhaltsstoffe bei AD.

Die Verwendung von hautpflegenden Produkten sollte nicht nur auf Schubzeiten beschränkt sein, sondern auch im schubfreien Intervall erfolgen, um die Haut kontinuierlich zu pflegen.

Schuppenflechte

Bei Psoriasis oder Schuppenflechte handelt es sich um eine chronische Hauterkrankung, bei der das Immunsystem eine übermäßige Reaktion auslöst, was zu einer lokal-begrenzten beschleunigten Hautzellproduktion führt. Häufig betroffen sind Hautstellen an den Schienbeinen, Knie, Ellbogen oder den Unterarmen, seltener auch im Gesicht oder der Kopfhaut. Die Hautstellen sind schuppig, oft gerötet und können mehr oder weniger starken Juckreiz auslösen. Insbesondere im Winter verschärfen sich die Symptome einer Psoriasis oft, da die kalte, trockene Luft die Haut weiter austrocknet.

Die medikamentöse Lokaltherapie besteht meist aus der Anwendung topischer Wirkstoffe, dazu gehören beispielsweise Kortikosteroide und Calcineurin-Inhibitoren. Diese Wirkstoffe wirken gegen die übermäßige Immunreaktion bei Psoriasis und reduzieren Entzündungsprozesse. Falls sich die Symptome im Winter verschärfen, ist es ratsam, die Häufigkeit der Anwendung oder die Wirkstoff-Stärke in Absprache mit dem Hautarzt oder der Hautärztin anzupassen.

Die tägliche Basispflege spielt eine ebenso wichtige Rolle bei der Behandlung von Psoriasis. Hierbei werden spezielle, rückfettende Feuchtigkeitssalben oder -lotionen und Zubereitungen mit Harnstoff und Salicylsäure verwendet. Harnstoff befeuchtet und erweicht die Haut, während Salicylsäure die Ablösung abgestorbener Hautzellen fördert und so die Schuppenbildung reduziert. Auf der Kopfhaut können Tinkturen und medizinische Shampoos hilfreich sein, um die Symptome zu lindern und die Haut zu beruhigen.

Wie bei der Neurodermitis ist eine Konsultation eine Hautarztes oder einer -ärztin zu empfehlen.

Gut zu wissen

Auch die Lichttherapie bzw. Phototherapie ist bei der lokalen Behandlung der Psoriasis relevant, sei es durch UVB-Licht oder PUVA-Therapie (mit dem lichtsensiblen Wirkstoff Psoralen plus UVA-Strahlen). Eine Lichttherapie kann zu einer Regulation des Immunsystems und der Reduzierung entzündlicher Prozesse in der Haut beitragen, wodurch das abnormale Zellwachstum verlangsamt wird. Personen mit Psoriasis berichten oft, dass sich die Symptome nach einem Aufenthalt an sonnenreichen Orten, oft auch am Meer, bessern.

Innere und äußere Balance

 

Ein gesunder Hautzustand ist nicht nur für das Wohlbefinden von Bedeutung, sondern trägt wesentlich zum allgemeinen körperlichen und emotionalen Befinden bei. Die äußerliche Anwendung von schonenden Reinigungs- und Pflegeprodukten mit hochwertigen, wirkungsvollen Inhaltsstoffen kann einen erheblichen Unterschied machen.  Besonders bei chronischen Erkrankungen, die die Haut sensibler machen können, ist eine individuelle und gezielte Hautpflege sehr wichtig. Die Auswahl der Hautpflegeprodukte sollte dabei auf individuellen Bedürfnissen basieren, insbesondere wenn bestimmte Hauterkrankungen oder Unverträglichkeiten vorliegen.

In unserer Online-Apotheke finden Sie zahlreiche Hautpflegeprodukte, die auf Erkrankungen wie Diabetes oder atopische Dermatitis abgestimmt sind.

Neben der äußerlichen Pflege spielt auch die innere Gesundheit eine entscheidende Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Mineralien, fördert die Hautgesundheit von innen heraus. Bei Hautproblemen, die über übliche Trockenheit hinausgehen, oder bei Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung ist der Gang zum Arzt oder zur Ärztin empfehlenswert.

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