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Anwendungsgebiet und Wirkweise

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) wirkt schmerzstillend bei leichten bis mittelstarken Beschwerden, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Regelschmerzen. IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) kann auch bei Fieber eingesetzt werden und senkt dieses effektiv. Des Weiteren hemmt es Entzündungsprozesse, die beispielsweise zu Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen oder entzündlich-rheumatischen Leiden führen können. Die Filmtabletten wirken bereits nach 15 bis 30 Minuten.

Welcher Wirkstoff ist in IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) enthalten?

Die Filmtabletten enthalten je 400 mg Ibuprofen. Der Wirkstoff hemmt bestimmte Enzyme, die für die Bildung der sogenannten Prostaglandine zuständig sind. Prostaglandine sind Signalstoffe, die an zahlreichen Orten des Organismus an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen sowie an der Regulation der Körpertemperatur beteiligt sind. Dadurch ist die allgemein schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung des Wirkstoffs Ibuprofen zu erklären.

Wie sollte IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) eingenommen werden?

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit zu sich. Die Anwendung von IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) erfolgt am besten während oder nach dem Essen. Zur korrekten Dosierung gelten folgende Vorgaben:

  • Kinder 6 - 9 Jahre (Körpergewicht 20 kg - 29 kg): 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen), max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: bis 1 1/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
  • Kinder 10 - 12 Jahre (Körpergewicht 30 kg - 39 kg): 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen), max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
  • Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren (Körpergewicht > 40 kg) und Erwachsene: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen), max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)

Nach Einnahme einer maximalen Einzeldosis sollten mindestens sechs Stunden bis zur erneuten Verwendung vergehen. Bei der Einnahme über einen Zeitraum von vier Tagen hinaus sollten Sie vorher Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten.

Für wen ist IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) nicht geeignet?

Bei einer bekannten Überempfindlichkeit oder Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der Inhaltsstoffe sollten Sie von der Verwendung von IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) absehen. Wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden, dürfen Sie IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) ebenfalls nicht konsumieren. Im Allgemeinen sollten Sie bei bekannten Vorerkrankungen unbedingt ärztlichen Rat vor der Einnahme suchen, ebenso wie bei der zusätzlichen Einnahme anderer Medikamente.

Kann IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) in der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden?

Während der Schwangerschaft sollten Sie die Einnahme von Ibuprofen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin abklären, insbesondere bei der Verwendung über einen längeren Zeitraum. Aufgrund des erhöhten Risikos für Mutter und Kind sollten Schwangere IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) im letzten Drittel der Schwangerschaft grundsätzlich nicht zu sich nehmen. In der Stillzeit gilt IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) als Mittel der Wahl und kann bei leichten bis mittelschweren Schmerzen und Fieber eingenommen werden.

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

Das Arzneimittel wird angewendet bei

  • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Rückenscherzen;
  • Fieber.

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) ist auch bei Gelenkschmerzen und somit bei Arthrose und Arthritis geeignet, um Schmerzen und Entzündungen entgegenzuwirken. Außerdem empfiehlt sich IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) bei einem Grippalen Infekt auch als Schmerzmittel, um die Abgeschlagenheit sowie Kopf-, Hals-, Ohren- oder Gliederschmerzen zu lindern.

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Dieser ist in der Lage die körpereigene Produktion von Prostaglandinen zu verhindern und lindert somit die Schmerz- und Entzündungsreaktionen. Ibuprofen wirkt also entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Über das sich im Gehirn befindende Temperaturregelzentrum kann Ibuprofen außerdem fiebersenkend wirken.

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) enthält:

Wirkstoff:
Ibuprofen
1 Tablette enthält 400 mg Ibuprofen


Sonstige Bestandteile:
Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid (E 171)

IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) darf nicht eingenommen/angewendet werden

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels;
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Morbus crohn, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben;
  • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen;
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen);
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika / Antiphlogistika (NSAR);
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
  • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz);
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
  • bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Anwendungsempfehlung von IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk):

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

    • 20 kg - 29 kg, 6 - 9 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)

      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: bis 1 1/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)

    • 30 kg - 39 kg, 10 - 12 Jahre: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)

      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)

    • > 40 kg Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)

      • max. Tagesdosis in Anzahl der Tabletten: 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)

  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen/angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme/Anwendung.
  • Dosierung bei älteren Menschen:

    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen/angewendet haben als Sie sollten:

      • Nehmen/wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der angegebenen Dosierungsanleitung ein/an. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
      • Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich.
      • Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose) kommen.
      • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
      • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

    • Wenn Sie die Einnahme/Anwendung von Aktren Forte vergessen haben:

      • Falls Sie die Einnahme/Anwendung einmal vergessen haben, nehmen/wenden Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein/an.

    Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Dies fördert den Wirkungseintritt. Die Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
      • Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird.
      • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt

        • Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
        • Ältere Patienten:

          • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, inbesondere BIutungen und Druchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):

          • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
          • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
          • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
          • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie melden.
          • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
          • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
          • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis Ulzerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.

        • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

          • Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
          • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

            • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina Pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten.
            • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

        • Hautreaktionen

          • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Aktren Forte abgesetzt und umgehend der Arzt aufgesucht werden.
          • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittel vermieden werden.

        • Sonstige Hinweise

          • Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:

            • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie);
            • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), da diese Patienten ein erhöhtes Risiko für eine aseptische Meningitis haben.

          • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:

            • bei eingeschränkter Nierenfunktion, da diese sich weiter verschlechtern kann;
            • bei Leberfunktionsstörungen; Leberfunktionsstörungen erhöhen das Risiko für das Auftreten einer Nierenschädlichkeit und Schädigung, sowie für schwere, möglicherweise tödliche Leberreaktionen;
            • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;
            • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.

          • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme von Aktren Forte muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
          • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
          • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen-haltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeinträchtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
          • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
          • Bei länger dauernder Gabe dieses Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
          • Bei Einnahme dieses Arzneimittels vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
          • Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentengebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
          • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nieren-schädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
          • Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.

    • Kinder und Jugendliche

      • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
      • Bitte beachten Sie die Hinweise unter Kategorie „Kontraindikationen".

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

      • Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

    Schwangerschaft und Stillzeit:
    Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat. Wird während einer längeren Anwendung des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.In den letzten drei Monaten darf das Arzneimittel wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind bei der Geburt nicht angewendet werden.

    Stillzeit:
    Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für Säuglinge bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei leichten bis mäßigen Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens nicht erforderlich sein.

    Nehmen Sie IbuHEXAL akut 400 ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

    Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren ist das Arzneimittel wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet.

    Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

    Bei Raumtemparatur und trocken lagern.

    Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

    Bei stärkeren Schmerzen im Oberbauch, bei Blut im Stuhl oder bei Erbrechen von Blut muss das Arzneimittel sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

    Bei Sehstörungen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.

    Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte unverzüglich ein Arzt aufegsucht werden.

    Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höherer Dosierung Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitigem Alkoholgenuss.

    Therapieüberwachung - bei längerdauernder Einnahme ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich. Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Sie können sich äußern als Gesichtschwellung, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

    IbuHEXAL akut 400mg (Packungsgröße: 50 stk) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke www.apo.com erworben werden.

    Begriffe:
    Rheumaanämie

    Hersteller:  Hexal AG, Industriestraße 25

    Produkthinweis

    • Bei einer Erkältung mit Halsschmerzen, Fieber und Entzündungen
    • Zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen z. B. Rückenschmerzen
    • Wirken schnell, langanhaltend und zuverlässig
    • Lactosefrei
    PZN: 03161577
    Hersteller: Hexal AG
    Marke : IbuHEXAL
    Darreichung : Filmtabletten