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Das e-Rezept - aktuelle Informationen

Das e-Rezept kommt! Rezepte sollen bald nicht mehr nur noch auf Papier gedruckt, sondern als digitales Rezept an den Patienten ausgestellt werden. Damit soll die Zusammenarbeit zwischen Arzt, Patient, Apotheke und Krankenkasse erleichtert werden. Wir informieren Sie, wie das e-Rezept funktioniert, wie der aktuelle Stand der Entwicklung ist und wie Sie Ihr Rezept einlösen können.

e-Rezept Beratung

Was ist das e-Rezept?

Das e-Rezept ist ein elektronisches Rezept, das Sie in naher Zukunft von Ihrem behandelnden Arzt in einer Online-Videosprechstunde oder auf Wunsch auch in der „klassischen“ Sprechstunde ausgestellt bekommen. Das Rezept in Papierform bleibt vorerst erhalten. Es ist noch nicht geklärt, ob es jemals komplett ersetzt wird.

Wie funktioniert das e-Rezept?

Zukünftig soll der Arzt über eine Auswahlfunktion in seiner Praxis-Software, zwischen Papierrezept und digitalem Rezept wählen können. Das e-Rezept erhalten Sie als Patient dann direkt auf Ihr Smartphone. Verschlüsselt wird es voraussichtlich mittels QR-Code. Dieser wird in Ihrer Apotheke (online oder stationär) beim Einlösen eingescannt und ausgelesen. Dadurch wird das Rezept mit „bearbeitet“ oder „beliefert“ markiert. Anschließend werden die Daten an die Krankenkasse weitergeleitet.

Für die technische Umsetzung existieren in Deutschland derzeit mehrere Modellprojekte in den Bereichen gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und private Krankenversicherung (PKV). Das größte Modellprojekt im GKV-Bereich läuft seit November 2019 unter dem Namen GERDA (Geschützter e-Rezept Dienst der Apotheken) in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen. Weitere Projekte sind z. B. das Berliner e-Rezept-Projekt, das Projekt der TK in Hamburg und das Modellprojekt in Hessen.

QR-Code scannen

Wann kommt das e-Rezept?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) möchte mit dem „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)“ das elektronische Rezept und die elektronische Gesundheitskarte (eGK) einführen.

Das Gesetz ist am 16. August 2019 in Kraft getreten. In diesem heißt es unter anderem, dass „die Organe der Selbstverwaltung verpflichtet [werden], innerhalb von sieben Monaten die Voraussetzungen für den Einsatz elektronischer Verschreibungen zu regeln“. Zur Selbstverwaltung gehören insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen sowie die Kassenärztlichen bzw. Kassenzahnärztlichen Vereinigungen.

Weiterhin wurde festgelegt, dass die Gematik bis zum 30. Juni 2020 alle Maßnahmen vorzunehmen habe, damit Verschreibungen für apothekenpflichtige Arzneimittel in digitaler Form übermittelt werden können. Die Gematik wurde 2005 gegründet und hat zum Ziel, das deutsche Gesundheitswesen mittels Telematikinfrastruktur zu digitalisieren und somit alle Akteure zu vernetzen. Zu ihr zählen:

  • das Bundesministerium für Gesundheit (mit 51 % Geschäftsanteilen),
  • die Bundesärztekammer,
  • die Bundeszahnärztekammer,
  • der Deutsche Apothekerverband,
  • die Deutsche Krankenhausgesellschaft,
  • der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen,
  • die Kassenärztliche Bundesvereinigung,
  • die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung.

Spahn sorgte allerdings kürzlich für eine Überraschung, als er eine Vorlage ins Kabinett einbrachte, nach der „die elektronische Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in der Telematikinfrastruktur verpflichtend ab dem 1. Januar 2022 vorgegeben wird“. Das heißt: Das Papierrezept soll, nun doch weitgehend abgeschafft werden. Bis zuletzt hatte der Bundesgesundheitsministers immer wieder betont, dass dieses erhalten bleibe. Für Betäubungsmittel und T-Rezepte soll die e-Rezept-Pflicht nicht gelten.

EU-Länder wie Finnland, Estland und Schweden sind Vorreiter in der Umstellung auf das e-Rezept; hier werden papierlose Verordnungen bereits sehr oft oder sogar ausschließlich genutzt. Von den 27 EU-Mitgliedsstaaten sind heute bereits 22 an der digitalen Veränderung beteiligt.

Mitte Januar erklärte Gematik-Manager Hannes Neumann jedoch, dass es unrealistisch sei, dass e-Rezepte bereits ab Juli versendet werden und dass die notwendigen Applikationen für Versicherte erst Anfang 2021 bereitstünden.

Der Deutsche Apothekerverband e. V. (DAV) hat sich zum Ziel gesetzt, die erste Patienten-App bereits Anfang 2020 online gehen zu lassen. Sie soll einheitlich verwendet werden sowie werbe- und diskriminierungsfrei für Apotheken und Patienten sein. Jens Spahn will jedoch Wettbewerb schaffen und eine App von der Gematik entwickeln lassen, die als technische Grundlage für alle Mitbewerber dienen soll.

In anderen EU-Ländern wird das papierlose Konzept bereits genutzt. Finnland, Estland und Schweden sind Vorreiter dieser Form der Digitalisierung. Derzeit sind 22 der 27 EU-Mitgliedsstaaten an der Umstellung auf das e-Rezept beteiligt.

Welche Vorteile bietet das e-Rezept?

Mit der Einführung des elektronischen Rezepts ergeben sich viele Vorteile für Sie:

  • Sie ersparen sich den Gang zur Apotheke oder zum Briefkasten, denn mit einem Klick können Sie das Rezept an eine Online-Apotheke Ihrer Wahl senden.
  • Dadurch können Sie Ihre Bestellung umgehend einlösen, die Apotheken schneller auf die Bestellung reagieren. Auch die Lieferprozesse werden verkürzt.
  • Beim Arzt müssen Sie nach der Sprechstunde nicht noch einmal am Empfang anstehen und auf die Unterschrift für das Rezept warten.
  • Mit dem e-Rezept wird die Online-Sprechstunde interessanter für Arzt und Patient. Vor allem Berufstätige und (ältere) Menschen auf dem Land müssen sich nicht mehr in der Praxis vorstellen, sondern können von zu Hause aus mit dem Arzt sprechen.
  • Die Krankenkassen profitieren ebenfalls durch Einsparungen von Zeit und Ressourcen bei der Abrechnung der Rezepte. Dies kann sich wiederum positiv auf die Kassenbeiträge auswirken.

Wie können Sie aktuell Ihr Rezept bei apo.com einlösen?

Im Moment können Sie Ihr Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente ausschließlich auf postalischem Weg bei uns einreichen. Füllen Sie dazu das Rezeptbestellformular aus und senden Sie dieses kostenfrei und zusammen mit dem gültigen Originalrezept an die folgende Adresse:

APO Pharmacy B. V.
Postfach 10 03 55
46423 Emmerich

Sie erhalten von der APO Pharmacy B. V. für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel pro Packung einen Rezeptbonus von € 2,50 bei einem Verkaufspreis von weniger als € 70,00, von € 5,00 bei einem Verkaufspreis zwischen € 70,00 und € 300,00 und von € 10,00 bei einem Verkaufspreis von über € 300,00. Pro eingereichtem Rezept ist ein Gesamtbonus von maximal € 30,00 möglich. Der Rezeptbonus wird bei Kassen-Rezepten mit einer ggf. anfallenden Zuzahlung verrechnet. Sollte der Rezeptbonus höher als die Zuzahlung sein, keine Zuzahlung anfallen oder es sich um ein Privatrezept handeln, dann wird der verbleibende Rezeptbonus in apoPunkte umgerechnet (€ 1,00 Bonus = 100 apoPunkte) und Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben. Sobald Ihr gesammeltes Guthaben 250 apoPunkte erreicht, können Sie es in Form einer Gutschrift bei einer Ihrer nächsten Bestellungen ausschließlich auf nichtverschreibungspflichtige Produkte bei der APO Pharmacy BV einlösen. Pro Bestellung sind maximal 5000 Punkte einlösbar.

Rezeptbonus gilt einmalig für Ihre erste Bestellung verschreibungspflichtiger Arzneimittel bei APO Pharmacy B.V. und wird Ihnen in Form von 1.000 apoPunkten in Ihrem Kundenkonto gutgeschrieben.

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