IBU-ratiopharm 2% Fiebersaft für Kinder 100 ml von ratiopharm GmbH PZN 00696266
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  • Das Präparat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum [NSAR]).
  • Es wird angewendet bei

    • leichten bis mäßig starken Schmerzen
    • Fieber

100 mg Ibuprofen
Citronensäure 1-Wasser Hilfstoff (+)
0.45 g Glucose Hilfstoff (+)
0.12 BE Kohlenhydrate Hilfstoff (+)
Polysorbat 80 Hilfstoff (+)
Saccharin, Natriumsalz Hilfstoff (+)
1 g Saccharose Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Xanthan gummi Hilfstoff (+)
Kalium sorbat Hilfstoff (+)
Erdbeer Aroma Hilfstoff (+)
Sahne Aroma Hilfstoff (+)

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden

    • wenn Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile ist.
    • wenn Ihr Kind schon einmal auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure oder von einem anderen Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) mit Asthmabeschwerden, Schwellung der Nasenschleimhaut oder Hautausschlag reagiert hat.
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
    • bei Magen- oder Darmgeschwür oder -blutung (jetzt oder zu einem früheren Zeitpunkt).
    • wenn Ihr Kind schon einmal im Zusammenhang mit der Einnahme von NSAR ein Geschwür oder einen Wanddurchbruch (Perforation) im Magen oder Darm hatte.
    • bei einer Gehirnblutung oder einer anderen frischen Blutung.
    • wenn Ihr Kind unter einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder schweren, nicht ausreichend behandelten Herzbeschwerden leidet.
    • wenn Ihr Kind unter einer schweren Herzschwäche leidet.
    • während der letzten drei Monate einer Schwangerschaft.
    • wenn Ihr Kind weniger als 7 kg wiegt (oder jünger als 6 Monate ist), da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen für die Anwendung bei jüngeren Kindern vorliegen.

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung und nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

    • Körpergewicht (Alter): 7 kg - 9 kg (Säuglinge 6 - 12 Monate)

      • Einzeldosis: 2,5 - 5 ml (entsprechend 50 - 100 mg Ibuprofen)

        • Maximale Tagesdosis: 10 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)

    • Körpergewicht (Alter): 10 kg - 12 kg (Kinder 1 - 2 Jahre)

      • Einzeldosis: 5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen)

        • Maximale Tagesdosis: 15 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen)

    • Körpergewicht (Alter): 13 kg - 15 kg (Kinder 2 - 3 Jahre)

      • Einzeldosis: 5 - 7,5 ml (entsprechend 100 - 150 mg Ibuprofen)

        • Maximale Tagesdosis: 20 ml (entsprechend 400 mg Ibuprofen)

    • Körpergewicht (Alter): 16 kg - 20 kg (Kinder 3 - 6 Jahre)

      • Einzeldosis: 7,5 - 10 ml (entsprechend 150 - 200 mg Ibuprofen)

        • Maximale Tagesdosis: 22,5 ml (entsprechend 450 mg Ibuprofen)

    • Körpergewicht (Alter): 21 kg - 24 kg (Kinder 6 - 9 Jahre)

      • Einzeldosis: 10 - 12,5 ml (entsprechend 200 - 250 mg Ibuprofen)

        • Maximale Tagesdosis: 30 ml (entsprechend 600 mg Ibuprofen)

  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis angewendet haben, warten Sie bitte mindestens 6 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis anwenden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung

    • Wenden Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage an.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten

    • Wenn Sie die empfohlene Dosierung stark überschritten haben, holen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe.
    • Die Beschwerden nach einer akuten Überdosis Ibuprofen beschränken sich im Allgemeinen auf Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Eine schwere Vergiftung kann zu Störungen des Zentralnervensystems und (selten) zu Blutdruckabfall, Blutübersäuerung (metabolischer Azidose), akutem Nierenversagen und Bewusstlosigkeit führen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben

    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  • Schütteln Sie die Flasche vor dem Gebrauch kräftig!
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist in den folgenden Fällen erforderlich

    • bei einer angeborenen Blutbildungsstörung (akute intermittierende Porphyrie).
    • bei bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
    • bei Magen-Darm-Erkrankungen und chronischentzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn).
    • bei Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion.
    • wenn Ihr Kind an Flüssigkeitsmangel leidet (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall).
    • bei Bluthochdruck oder Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz).
    • wenn Ihr Kind an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leidet - sein Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist dann erhöht.
    • kurz nach einer größeren Operation.
    • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln aus der Gruppe der NSAR (einschließlich selektiven Cyclooxygenase-2-Hemmern) sollte vermieden werden.
    • Ältere Menschen

      • Bei älteren Menschen treten bei Anwendung von NSAR häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere Blutungen oder Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen tödlich verlaufen können.

    • Blutung, Geschwür und Wanddurchbruch im Magen-Darm-Trakt:

      • Blutungen, Geschwüre und Wanddurchbrüche im Magen oder Darm können bei allen NSAR zu jeder Zeit der Behandlung mit oder ohne vorausgehende Warnzeichen auftreten und auch Patienten betreffen, die nie zuvor derartige Krankheiten hatten. Sie können unter Umständen sogar tödlich verlaufen.
      • Das Risiko für Magen-Darm-Blutungen, -geschwüre oder -durchbrüche ist besonders hoch bei hoher NSAR-Dosis, bei Patienten, die schon einmal ein Magengeschwür hatten (vor allem, wenn es durch Blutung oder Wanddurchbruch kompliziert war), und bei älteren Menschen. Sie sollten in diesem Fall die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob eine Kombinationsbehandlung mit einem Arzneimittel, das die Magenschleimhaut schützt, für Sie sinnvoll ist. Das gilt auch, wenn Sie gleichzeitig Acetylsalicylsäure in niedriger Dosis oder andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm Bereich erhöhen können.
      • Wenn bei Ihnen schon einmal ein Arzneimittel Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt verursacht hat, sollten Sie - vor allem, wenn Sie schon älter sind, und insbesondere zu Beginn der Behandlung - über ungewohnte Bauchbeschwerden (vor allem Blutungen im Magen-Darm-Bereich) sofort mit Ihrem Arzt sprechen.
      • Sie sollten vorsichtig sein, wenn Sie gleichzeitig weitere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen erhöhen, z. B. Kortisonpräparate zum Einnehmen, gerinnungshemmende (blutverdünnende) Mittel wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozyten-Aggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure.
      • Sehr selten wurden schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. ein anaphylaktischer Schock) nach Ibuprofen-Einnahme beobachtet. Die Behandlung muss bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme/Anwendung des Arzneimittels sofort abgebrochen werden. Die erforderlichen ärztlichen Maßnahmen hängen von den aufgetretenen Symptomen ab und müssen durch medizinisches Fachpersonal eingeleitet werden.
      • Ihr Kind sollte während der Behandlung ausreichend trinken, insbesondere wenn es unter Fieber, Durchfall oder Erbrechen leidet.
      • Nebenwirkungen können verringert werden, indem stets die niedrigste wirksame Dosis verabreicht wird und das Arzneimittel nur für kurze Zeit eingenommen wird.
      • Bei längerfristiger, hochdosierter, unsachgemäßer Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch höhere Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
      • Allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, vor allem bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zu einer dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen (sog. Analgetika-Nephropathie).
      • Arzneimittel wie dieses Arzneimittel sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.
      • Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (4 Tage)!
      • Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

      • Da Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindelgefühl und Sehstörungen bei Behandlung mit dem Arzneimittel auftreten können, kann in Einzelfällen die Reaktionsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt im verstärkten Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!- Ibuprofen sollte in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.- Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, da es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Wassereinlagerung bei der Mutter kommen könnte.- Der Wirkstoff Ibuprofen geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Menge bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei einer längeren Anwendung bzw. Einnahme höheren Mengen, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

IBU-ratiopharm 2% Fiebersaft für Kinder (Packungsgröße: 100 ml) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke www.apo.com erworben werden.

- Die Flasche vor Gebrauch kräftig schütteln- Bei empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.- Bei längerem nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln in größeren Mengen können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch höhere Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.- Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.- Beim Auftreten von stärkeren Schmerzen im Oberbauch oder blutigen Erbrechen sowie beim Auftreten von Sehstörungen ist Ibuprofen abzusetzen und sofort ein Arzt aufzusuchen.- Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird empfohlen unverzüglich den Arzt aufzusuchen. - Da bei der Anwendung von Ibuprofen in höherer Mengen Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.- Bei längerdauernder Gabe von Ibuprofen ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes durch den Arzt erforderlich.

Hersteller:  ratiopharm GmbH, Graf-Arco-Straße 3

Produkthinweis

  • Leichte bis mäßig starke Schmerzen
  • Bei Fieber
  • für Kinder ab 6 Monaten
  • mit Erdbeer-Sahne Geschmack
PZN: 00696266
Hersteller: ratiopharm GmbH
Marke : IBU ratiopharm
Grundpreis: 46,90€/1 l
Darreichung : Saft