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Stress vermeiden - unsere Tipps

Alle Jahre wieder und plötzlich ist Weihnachten. In der besinnlichen Weihnachtszeit finden wir zusammen und kommen zur Ruhe. Geschenkesuche, Weihnachtseinkäufe – das kann jedoch bei dem Einen oder Anderen Stress auslösen. Wie Sie den Stress rundum die Festtage vermeiden, können Sie heute hier im Blog nachlesen.


Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers mit der er Herausforderungen entgegnet. Evolutionsbiologisch lässt Stress sich wie folgt erklären: es war seither überlebenswichtig, dass der Körper bei Gefahr aktiv wurde und sich auf einen Kampf oder Flucht einstellte. Dabei steigen Puls und Blutdruck, alle Sinne schärfen sich, die Atmung wird schnell und die Muskeln spannen sich an. Stresshormone werden ausgeschüttet und der Körper stellt in Sekundenbruchteilen zusätzliche Energie zur Verfügung – eine blitzschnelle Reaktion wird damit ermöglicht.

Stress wird durch innere und äußere Reize ausgelöst und soll bewirken, dass der Körper zur Höchstform aufläuft. Das Problem bei zahlreichen Stress-Situationen in der heutigen Zeit: Unser Körper muss in den seltensten Fällen mit Kampf oder Flucht reagieren. Dadurch hat unser Körper meist kein Ventil mehr, um den inneren Druck wieder abzubauen. Der Körper gelangt in einen dauerhaften Alarmzustand.


Positiver oder negativer Stress

Es gibt zwei Ausprägungen von Stress: positiv und negativ. So mancher träumt von einem stressfreien Leben. Ein Leben ohne Stress sollte aber nicht zwingend erstrebenswert sein. Denn positiver Stress (Eustress) ist sogar gesund. Er erhöht die Aufmerksamkeit und steigert die Leistungsfähigkeit unseres Körpers, ohne ihm zu schaden. Positiver Stress motiviert und fördert die Produktivität. Die positive Erfahrung, eine Herausforderung gemeistert zu haben, erhöht wiederum das Selbstvertrauen, die nächste Aufgabe genauso gut zu bewältigen. Termindruck, Belastungen im Alltag: Stress wird dann negativ, sobald er zu häufig und ohne körperlichen Ausgleich auftritt. Negativer Stress (Disstress) empfinden wir als bedrohlich und fühlen uns überfordert. Wir sollen tausend Dinge gleichzeitig bewältigen. Und müssen feststellen, dass unsere Aufgaben nicht oder nur mit einem echten Kraftakt zu schaffen sind.


Stress und seine Symptome

Andauernder Stress macht uns krank. Sobald die Energiereserven ausgeschöpft sind, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch Gereiztheit, Albträume, Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme und Bluthochdruck können die Folgen von Stress sein. Zudem schwächt andauernder Stress unser Immunsystem und kann Herzerkrankungen, Lungenleiden und Rückenschmerzen hervorrufen. Der gefürchtete Höhepunkt der Stressbelastung kann schließlich das Burnout-Syndrom sein.

Darum gilt es den Stress frühzeitig abzubauen oder ihn erst gar nicht aufkommen zu lassen. Entspannungsübungen wie autogenes Training, Atemtherapie oder Yoga sowie Sport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen können ein Ventil für den durch Stress aufgebauten Druck sein. Eine tägliche kleine Auszeit kann aktuelle Spannungszustände lösen. Lassen Sie sich nicht stressen und treten Sie kürzer. Wer häufig unter Stress leidet, bei dem können heilsame Pflanzenextrakte beruhigend und ausgleichend wirken. Mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut oder Melisse finden Sie dann wieder in die Phase der Entspannung zurück.

Damit Sie zumindest den Stress rundum die Festtage vermeiden, möchten wir Ihnen unsere folgenden Tipps nahe legen.


Tipps gegen den Weihnachtsstress


#Tipp1: Nur ein Geschenk

Das Besorgen von Geschenken ist für viele mit erheblichem Stress verbunden. Nicht nur dass wir uns mit den Gedanken beschäftigen - „Welches Geschenk soll ich für wen besorgen?“ – der Geschenkekauf an sich ist oftmals mit größerem Zeitaufwand verbunden. Entweder besorgen Sie die Geschenke bereits während des Jahres oder schlagen Sie Ihrer Familie doch Folgendes vor: Losen Sie aus, wer wen beschenkt. Damit braucht jeder nur ein Geschenk besorgen. Dazu zieht jeder einen Namen aus einem Topf mit Zetteln, auf denen jeweils der Name eines Familienmitgliedes steht. Erhöhen Sie die Spannung, wenn Sie sich nicht gegenseitig verraten, wer wen gezogen hat.


#Tipp2: Wer übernimmt was?

Teilen Sie Aufgaben rundum das Weihnachtsfest untereinander auf, das bringt Erleichterung. Klären Sie bereits mehrere Tage vor Weihnachten, wer beispielsweise den Baum schmückt, wer welchen Gang des Weihnachtsessen zubereitet oder Einkäufe erledigt.


#Tipp3: Weihnachtsessen mal Anders

Ein selbst zubereitetes Weihnachtsessen kann so schön sein. Aber dies ist meist auch mit viel Arbeit verbunden: Kochen, dekorieren, abräumen und spülen. Wenn es Ihnen möglich ist, gehen Sie doch auswärts essen oder lassen Sie sich ein festliches Essen liefern. So hat kein Familienmitglied Stress und Arbeit mit dem Essen und sie können gemeinsam die Zeit entspannt genießen.


#Tipp4: Traditionen brechen

Wenn es Sie persönlich entlastet, brechen Sie ruhig auch mal eine Tradition. Oft hat man ein Pflichtgefühl, man „muss“ jemanden einladen oder besuchen. Wenn Sie dies als Pflichten empfinden, die Sie erfüllen müssen, dann hinterfragen Sie diese einfach mal. Übrigens lassen sich einige oder alle Besuche auch auf die Zeit nach Weihnachten verschieben. Nicht alle müssen zu Weihnachten besucht werden. Und je weniger Verpflichtungen, desto mehr Ruhe für Sie.


#Tipp5: Mehr Gelassenheit

Sind die gesetzten Erwartungen zu hoch, ist die Enttäuschung umso größer, wenn nicht alles den Vorstellungen entsprechend abläuft. Schrauben Sie Ihre Erwartungshaltung an ein perfekt organisiertes und glatt ablaufendes Weihnachtsfest herunter und legen Sie mehr Gelassenheit an den Tag.


#Tipp6: Frei nehmen

Nehmen Sie sich vor Weihnachten einen Tag frei, sofern es möglich ist. Erledigen Sie in dieser Zeit Besorgungen und Vorbereitungen rundum Weihnachten.


#Tipp7: Auszeit nehmen

Gönnen Sie sich zwischendurch eine Auszeit und suchen Sie nach Rückzugsmöglichkeiten. Vielleicht fahren Sie mit Ihren Lieben für paar Tage weg. Schließlich soll Weihnachten besinnlich und entspannt sein und das geht nur, wenn jeder einzelne auch relaxt ist.


Bleiben Sie gesund,

Ihr Team von apo.com


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