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Produktdetails
Anwendungsgebiet
- Dieses Präparat ist ein Arzneimittel mit breitem Wirkungsspektrum zur Behandlung von Pilzerkrankungen
- Es wird angewendet bei
- Oberflächlichen Pilzinfektionen
- Die Kapseln sind - wenn eine äußerliche Behandlung nicht wirksam ist - zur Behandlung folgender Pilzerkrankungen angezeigt:
- Pilzerkrankung der Haut (z.B. Tinea corporis, Tinea cruris, Tinea pedis, Tinea manus)
- Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)
- durch Pilze (Dermatophyten und/oder Hefen) verursachte Infektionen der Finger- und Zehennägel, die mit Onycholysis und/oder Hyperkeratose (Nagelablösung mit vermehrter Hornhautbildung) einhergehen
- durch Pilze (Aspergillus spp., Hefen [Candida], Fusarium spp.) verursachte Hornhautentzündung des Auges (mykotische Keratitis).
- Die Kapseln sind - wenn eine äußerliche Behandlung nicht wirksam ist - zur Behandlung folgender Pilzerkrankungen angezeigt:
- Pilzerkrankungen der Schleimhäute und/oder innerer Organe (systemische Mykosen)
- Die Kapseln sind zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Schleimhäute und/oder innerer Organe (systemische Mykosen) angezeigt, wie Candidose, Aspergillose, nichtmeningealer Kryptokokkose (bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem mit Kryptokokkose und allen Patienten mit Kryptokokkose des zentralen Nervensystems sollten die Kapseln nur angewendet werden, wenn Therapien der ersten Wahl ungeeignet erscheinen oderunwirksam sind), Histoplasmose, Sporotrichose, Paracoccidioidomykose, Blastomykose und anderen selten auftretenden systemischen oder tropischen Mykosen.
- Die Kapseln können zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Hirnhäute (Kryptokokken-Meningitis) angewendet werden bei Patienten,
- die auf Amphotericin B/Flucytosin (andere Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) nicht ansprechen
- oder bei denen Amphotericin B/Flucytosin auf Grund einer Nierenschädigung oder aus anderen Unverträglichkeitsgründen nicht angezeigt sind.
- Oberflächlichen Pilzinfektionen
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
100 mg Itraconazol
Erythrosin Hilfstoff (+)
Gelatine Hilfstoff (+)
Hypromellose Hilfstoff (+)
Indigocarmin Hilfstoff (+)
Macrogol 20000 Hilfstoff (+)
Titan dioxid Hilfstoff (+)
Zucker-Stärke-Pellets Hilfstoff (+)
Saccharose Hilfstoff (+)
Maisstärke Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Itraconazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden (siehe unter Kategorie "Schwangerschaftshinweis"). Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sollten Sie Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie Ihr Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff der Kapseln noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper verbleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung einsetzt.
- wenn Sie Zeichen einer schweren Herzfunktionsstörung (ventrikuläre Dysfunktion, Herzinsuffizienz) haben oder eine Herzschwäche haben oder hatten (siehe Kategorie „Patientenhinweis").
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Arzneimittel Sie einnehmen/anwenden, bevor Sie mit der Einnahme beginnen.
- Nehmen Sie die Kapseln nicht ein, wenn Sie derzeit bestimmte Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. Sie dürfen bestimmte Arzneimittel erst zwei Wochen nach Absetzen der Kapseln einnehmen/anwenden. Die folgende Aufzählung enthält Beispiele für Arzneimittel, die Sie nicht zusammen mit den Kapseln einnehmen/anwenden dürfen bzw. erst zwei Wochen nach Absetzen der Kapseln einnehmen/anwenden dürfen:
- Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
- Aliskiren, Eplerenon, Lercanidipin oder Nisoldipin (gegen hohen Blutdruck)
- Bepridil, Ivabradin oder Ranolazin (gegen Brustenge)
- Dabigatran oder Ticagrelor (gegen Blutgerinnsel)
- Disopyramid, Dofetilid, Dronedaron oder Chinidin (gegen Herzrhythmusstörungen)
- Finerenon (gegen Nierenprobleme bei Patienten mit Diabetes Typ 2)
- Lomitapid, Lovastatin oder Simvastatin (zur Cholesterinsenkung)
- Sildenafil (gegen Lungenhochdruck)
- Arzneimittel zur Behandlung von Magenproblemen und Verstopfung
- Cisaprid (gegen Magenverstimmung)
- Domperidon (gegen Übelkeit und Erbrechen)
- Naloxegol (gegen Verstopfung bei Anwendung von opioiden Schmerzmitteln)
- Arzneimittel zur Behandlung von Kopfschmerzen, Schlaf- oder psychischen Störungen
- Dihydroergotamin oder Ergotamin (Mutterkornalkaloide gegen Migräne)
- Midazolam (zum Einnehmen) oder Triazolam (zur Beruhigung oder als Schlafmittel)
- Lurasidon, Pimozid, Quetiapin oder Sertindol (gegen Störungen, die Gedanken, Gefühle und/oder Verhalten betreffen)
- Arzneimittel zur Behandlung der Harnblase
- Darifenacin (gegen Blasenschwäche)
- Fesoterodin oder Solifenacin (gegen Reizblase) zur Anwendung bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Leberproblemen
- Arzneimittel zur Behandlung von Allergien
- Astemizol, Mizolastin oder Terfenadin (gegen Allergien)
- Arzneimittel zur Behandlung von Erektions- und Ejakulationsstörungen
- Avanafil (gegen Erektionsstörungen)
- Dapoxetin (gegen vorzeitigen Samenerguss)
- Vardenafil (gegen Erektionsstörungen) zur Anwendung bei Männern über 75 Jahre
- Sonstige Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten
- Colchicin (gegen Gicht) zur Anwendung bei Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
- Ergometrin (Ergonovin) oder Methylergometrin (Methylergonovin), Mutterkornalkaloide zur Anwendung nach einer Entbindung
- Eliglustat (gegen Morbus Gaucher) zur Anwendung bei Patienten, deren Körper bestimmte Arzneimittel nicht abbauen kann
- Halofantrin (gegen Malaria)
- Irinotecan (gegen Krebs)
- Isavuconazol (gegen Pilzbefall)
- Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir, Ritonavir/Dasabuvir (gegen Hepatitis C)
- Venetoclax (gegen chronisch lymphatische Leukämie), wenn Sie die Behandlung mit Venetoclax neu beginnen oder bei Dosissteigerungen zu Beginn der Behandlung
- Voclosporin (gegen Lupus-bedingte Nierenprobleme)
- Arzneimittel zur Behandlung von Herz, Blut oder Kreislauf
- Hinweis: Auch nach Beendigung Ihrer Behandlung dürfen Sie 2 Wochen lang keines der oben genannten Arzneimittel einnehmen/anwenden.
- Dies ist keine vollständige Liste. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel oder ein anderes Arzneimittel einnehmen/anwenden oder beabsichtigen eines dieser Arzneimittel oder ein anderes Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Oberflächliche Pilzinfektionen:
- Pilzerkrankungen der Haut
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage oder
- 1 x täglich 1 Hartkapsel (entspr. 100mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 2 Wochen
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Pilzerkrankungen der Handinnenflächen und Fußsohlen
- Dosierung:
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage oder
- 1 x täglich 1 Hartkapsel (entspr. 100mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 4 Wochen
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 7 Tage
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Hornhautentzündung des Auges (mykotische Keratitis)
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer: 3 Wochen
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Dosierung:
- Pilzerkrankungen der Haut
- Pilzerkrankungen der Nägel
- Intervalltherapie (Einnahme mit Unterbrechung)
- Eine Intervalltherapie beinhaltet das folgende Dosierungsschema: 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) für eine Woche.
- Intervallbehandlungen werden immer durch ein 3-wöchiges, einnahmefreies Intervall unterbrochen (siehe beigefügte Tabelle). Zwei Intervallbehandlungen werden für Fingernagelinfektionen empfohlen und drei Intervallbehandlungen für Fußnagelinfektionen. Wenn der Nagel nach Beendigung der Behandlung wieder nachwächst, war die Behandlung erfolgreich.
- Insbesondere bei Befall der Zehennägel kann der endgültige Therapieerfolg erst nach weiteren 3 Monaten (ohne Behandlung) eintreten.
- Bei Behandlung von Pilzerkrankungen der Nägel sollte aus Sicherheitsgründen die Behandlungsdauer 3 Monate nicht überschreiten.
- Hinweis: Um ein gutes Ergebnis zu erreichen, sollte der erkrankte Nagelbereich vor Behandlungsbeginn möglichst wenig traumatisierend (z.B. mit Harnstoffsalben) entfernt werden.
- Fußnägel mit oder ohne Fingernagelbeteiligung
- Woche 1: Intervall 1
- Woche 2: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 3: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 4: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 5: Intervall 2
- Woche 6: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 7: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 8: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 9: Intervall 3
- Nur Fingernägel
- Woche 1: Intervall 1
- Woche 2: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 3: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 4: Itraconazol-freie Wochen
- Woche 5: Intervall 2
- kontinuierliche Therapie (Einnahme ohne Unterbrechung)
- Dosierung:
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer:
- In der Regel 3 Monate (bei alleinigem Befall der Fingernägel kann eine kürzere Behandlungsdauer ausreichen).
- Dosierung:
- Itraconazol verbleibt wesentlich länger in der Haut und in den Nägeln als im Blut.
- Bei Pilzerkrankungen der Haut tritt eine deutliche Besserung im Allgemeinen in der ersten Woche nach Behandlungsbeginn ein. Eine optimale Heilung wird bei Pilzerkrankungen der Haut 2 - 4 Wochen, bei Pilzerkrankungen der Nägel 6 - 9 Monate nach Absetzen der Kapseln erreicht.
- Intervalltherapie (Einnahme mit Unterbrechung)
- Pilzerkrankungen der Schleimhäute und/oder inneren Organe (systemische Mykosen)
- Aspergillose
- Dosierung
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 2 - 5 Monate
- Bemerkungen
- Bei invasivem oder disseminiertem Verlauf (Eindringen der Pilze in Nachbargewebe oder Streuung im Körper) auf 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400mg Itraconazol pro Tag) erhöhen.
- Dosierung
- Candidose
- Dosierung
- 1 x täglich 1 bis 2 Hartkapseln (entspr. 100 - 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 3 Wochen bis 7 Monate
- Bemerkungen
- Bei invasivem oder disseminiertem Verlauf (Eindringen der Pilze in Nachbargewebe oder Streuung im Körper) auf 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400mg Itraconazol pro Tag) erhöhen.
- Dosierung
- Nichtmeningeale Kryptokokkose
- Dosierung
- 1 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 2 Monate bis 1 Jahr
- Bemerkungen
- In klinischen Studien wurden auch höhere Dosen bis zu 600mg pro Tag angewandt.
- Dosierung
- Kryptokokken-Meningitis
- Dosierung
- 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 400mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 8 - 10 Wochen
- Bemerkungen
- In klinischen Studien wurden auch höhere Dosen bis zu 600mg pro Tag angewandt. Erhaltungstherapie: siehe Kategorie „Patientenhinweise"
- Dosierung
- Histoplasmose
- Dosierung
- 1 x täglich 2 Hartkapseln bis 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 200 - 400mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 8 Monate
- Dosierung
- Blastomykose
- Dosierung
- 1 x täglich 1 Hartkapsel bis 2 x täglich (morgens und abends) 2 Hartkapseln (entspr. 100 - 400mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 6 Monate
- Dosierung
- Lymphokutane und kutane Sporotrichose
- Dosierung
- 1 x täglich 1 bzw. 2 Hartkapseln (entspr. 100 bzw. 200 mg Itraconazol pro Tag) (lokalisierte Läsionen) oder
- 2 x täglich 2 Hartkapseln (entspr. 400 mg Itraconazol pro Tag) (großflächige Läsionen)
- Behandlungsdauer1
- 3 - 6 Monate
- Dosierung
- Paracoccidioidomykose
- Dosierung
- 1 x täglich 1 Hartkapsel (entspr. 100 Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 6 Monate
- Bemerkungen
- Es liegen keine Daten bezüglich der Wirksamkeit der Kapseln in der angegebenen Dosierung zur Behandlung einer Paracoccidioidomykose bei AIDS-Patienten vor.
- Dosierung
- Chromomykose
- Dosierung
- 1 x täglich 1 bis 2 Hartkapseln (entspr. 100-200mg Itraconazol pro Tag)
- Behandlungsdauer1
- 6 Monate
- Dosierung
- 1 Die Behandlungsdauer wird abhängig vom Behandlungserfolg von Ihrem Arzt angepasst.
- Aspergillose
- Oberflächliche Pilzinfektionen:
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Ihnen gesagt wurde, nehmen Sie unverzüglich Verbindung mit Ihrem Arzt oder einem Krankenhaus auf.
- Zur Überdosierung stehen bisher keine Daten zur Verfügung. Es sollten unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden. Itraconazol kann nicht durch Blutwäsche entfernt werden. Spezielle Gegenmaßnahmen sind nicht bekannt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt ein und setzen Sie die Einnahme entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sie sollten die Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt vorzeitig abbrechen. Die Wirksamkeit der Kapseln könnte bei vorzeitigem Abbrechen der Behandlung gemindert sein.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Einnahme
- Nehmen Sie die Hartkapseln bitte unzerkaut direkt nach einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit ein, damit Ihr Körper das Arzneimittel optimal aufnehmen kann.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Nehmen Sie die Kapseln nicht mehr ein und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn eines der folgenden Symptome eines schweren Leberproblems während Ihrer Behandlung auftritt:
- starke Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkel gefärbter Urin oder heller Stuhl.
- Verständigen Sie sofort Ihren Arzt,
- wenn Sie während der Einnahme ungewöhnliche Empfindungen in Ihren Händen oder Füßen haben wie Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche.
- wenn Sie Symptome eines Hörverlustes bei sich bemerken. In sehr seltenen Fällen haben Patienten, die ein itraconazolhaltiges Arzneimittel eingenommen haben, über vorübergehenden oder dauerhaften Hörverlust berichtet.
- Sie müssen Ihren Arzt vor der Einnahme der Kapseln informieren, wenn Sie unter Folgendem leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben:
- eine allergische Reaktion gegen ein anderes Arzneimittel zur Pilzbehandlung
- ein Herzproblem einschließlich einer Herzfunktionsstörung (auch Herzinsuffizienz genannt). Die Kapseln könnten es verschlimmern. Wenn Ihr Arzt sich entschieden hat, Ihnen die Kapseln zu geben, sollten Ihnen die unten aufgelisteten Beschwerden, auf die Sie achten müssen, beschrieben werden. Wenn Sie eine davon bekommen, hören Sie mit der Einnahme auf und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt darüber.
- Folgendes können Zeichen einer Herzfunktionsstörung sein:
- Kurzatmigkeit
- unerwartete Gewichtszunahme
- Anschwellen Ihrer Beine oder Ihres Bauchs
- Gefühl ungewöhnlicher Müdigkeit
- nächtliches Aufwachen mit Kurzatmigkeit
- ein Leberproblem wie Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut), weil Ihre Dosierung dann eventuell geändert werden muss. Ihr Arzt sollte Ihnen die Symptome, auf die Sie achten müssen, beschreiben. Hierzu zählen: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen, ungewöhnlich dunkler Urin. Wenn Sie die Kapseln ununterbrochen über mehr als einen Monat einnehmen müssen, könnte es sein, dass Ihr Arzt Ihre Leberfunktion mittels eines Bluttests prüfen möchte. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
- eine Nierenfunktionsstörung, weil Ihre Dosierung dann eventuell geändert werden muss. Außerdem dürfen Sie wahrscheinlich bestimmte Arzneimittel nicht anwenden.
- wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, z.B. bei Neutropenie (verminderte Anzahl weißer Blutkör-perchen), AIDS oder nach einer Organtransplantation. Die Dosierung der Kapseln muss dann eventuell erhöht werden.
- wenn Sie AIDS-Patient sind und eine Pilzerkrankung der Organe haben (z. B. Sporotrichose, Blastomykose, Histoplasmose, Kryptokokkose [mit und ohne Hirnhautentzündung]), wird Ihr behandelnder Arzt prüfen, ob Sie eine sogenannte Erhaltungstherapie durchführen müssen.
- wenn Sie zu wenig Magensäure haben. Die Aufnahme von Itraconazol aus den Kapseln in den Körper wird dadurch beeinträchtigt. Wenn Sie säureneutralisierende Arzneimittel (z.B. Aluminiumhydroxid) einnehmen müssen, sollten Sie diese mindestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach der Einnahme der Kapseln einnehmen. Patienten mit Magensaftmangel (Achlorhydrie), bestimmte AIDS-Patienten oder Patienten, die Arzneimittel zur Verminderung der Magensekretion (z.B. H2-Antagonisten, Protonenpumpenhemmer) einnehmen, sollten die Kapseln mit einem nicht-diätetischen Cola-Getränk einnehmen. Ihr behandelnder Arzt wird ggf. prüfen, ob die Dosierung erhöht werden muss.
- Kinder und Jugendliche
- Da zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit diesen Kapseln nur begrenzt Erfahrungen vorliegen, wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, es sei denn, dass der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Kapseln können gelegentlich Schwindelgefühl, Verschwommensehen/Doppeltsehen oder Hörverlust hervorrufen. Fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie diese Beschwerden haben.
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie die Kapseln nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Ihr Arzt hat Ihnen dazu geraten, weil Sie eine lebenserhaltende Therapie benötigen und der mögliche Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
- Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind und schwanger werden könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sie sollten wirksame Empfängnisverhütungsmittel anwenden, um sicher zu gehen, dass Sie nicht schwanger werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen. Da der Wirkstoff der Kapseln noch für einige Zeit, nachdem Sie es abgesetzt haben, im Körper verbleibt, sollten Sie weiterhin verhüten, bis Ihre nächste Periode nach Ende der Behandlung einsetzt.
- Falls Sie bemerken sollten, dass Sie nach Behandlungsbeginn schwanger geworden sind, beenden Sie die Einnahme und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Über die Anwendung von itraconazolhaltigen Kapseln während der Schwangerschaft liegen nur im begrenzten Umfang Informationen vor. In Erfahrungen nach Markteinführung wurde über Fälle von angeborenen Missbildungen berichtet. Dazu gehören Missbildungen des Skeletts, des Urogenitaltrakts, des Herz-Kreislauf-Systems, des Auges, der Chromosomen sowie Mehrfach-Missbildungen. Bisher wurde nicht festgestellt, dass die Kapseln die Ursache dafür waren.
- Epidemiologische Daten hinsichtlich der Einnahme von Itraconazol während der ersten drei Monate der Schwangerschaft - meistens mit nur einer kurzzeitigen Therapiedauer - zeigten kein erhöhtes Missbildungsrisiko.
- Stillzeit
- Nehmen Sie die Kapseln nicht ein, wenn Sie stillen, da geringe Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch übergehen können.
Hinweise
Sporanox 100 Mg Kapseln sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke www.apo.com erworben werden.