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COPYRKAL (Packungsgröße: 20 stk) kombiniert Paracetamol, einem schmerzstillenden, fiebersenkenden Arzneimittel (Analgetikum/Antipyretikum), mit Coffein. Das Produkt wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen.

COPYRKAL (Packungsgröße: 20 stk) enthält:

#IFAP#50 mg Coffein
400 mg Paracetamol
Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A Hilfstoff (+)
Cellulose, mikrokristallin Hilfstoff (+)
Croscarmellose, Natriumsalz Hilfstoff (+)
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] Hilfstoff (+)
Maisstärke Hilfstoff (+)
Maisstärke, vorverkleistert Hilfstoff (+)
Silicium dioxid, hochdispers Hilfstoff (+)
Stearinsäure Hilfstoff (+)
2.2 mg Gesamt Natrium Ion Hilfstoff (+)

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einen der oben genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden. Das Produkt darf nicht von Kindern unter 12 Jahren bzw. Anwender unter 43 kg eingenommen werden.

Anwendungsempfehlung von COPYRKAL (Packungsgröße: 20 stk):

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Dosierung

  • Dieses Arzneimittel sollte in der niedrigsten schmerzkontrollierenden Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet werden.
  • Die Dosierung richtet sich nach den nachfolgenden Angaben. Die angegebene Anzahl der Tabletten gilt nur für Patienten, die keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel erhalten.
  • Dieses Arzneimittel wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bis maximal 8 Tabletten pro Tag (entsprechend 3200 mg Paracetamol und 400 mg Coffein als Tagesgesamtdosis).
  • Die maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
  • Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach den Beschwerden und der maximalen Tagesgesamtdosis. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Anwendungen muss mindestens 6 Stunden betragen.
  • Nehmen Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.
  • Körpergewicht ab 43 kg Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

    • Einzeldosis: 1 - 2 Tabletten (entsprechend 400 - 800 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)
    • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): bis zu 8 Tabletten (entsprechend 3200 mg Paracetamol und 400 mg Coffein)

  • Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion

    • Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Meulengracht-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. der Abstand zwischen den einzelnen Dosen verlängert werden. Eine tägliche Gesamtdosis von 4 Tabletten (1600 mg Paracetamol und 200 mg Coffein) darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.

  • Mittelschwere bis schwere Einschränkung der Nierenfunktion

    • Sofern nicht anders verordnet, wird bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen eine Verminderung der Dosis empfohlen.
    • Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen.
    • Bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss der Abstand zwischen den einzelnen Dosen mindestens 8 Stunden betragen.
    • Erwachsene

      • glomeruläre Filtrationsrate 10 - 50 ml/min

        • maximal 1 Tablette* alle 6 Stunden

      • glomeruläre Filtrationsrate < 10ml/min

        • maximal 1 Tablette* alle 8 Stunden

    • * entspricht 400 mg Paracetamol und 50 mg Coffein

  • Ältere Patienten

    • Erfahrungen haben gezeigt, dass keine spezielle Dosisanpassung erforderlich ist. Allerdings kann bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion eine Verminderung der Dosis oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden.
    • Ohne ärztliche Anweisung sollte die tägliche Gesamtdosis von 4 Tabletten (entsprechend 1600 mg Paracetamol und 200 mg Coffein) nicht überschritten werden, wenn Sie

      • weniger als 50 kg wiegen
      • an chronischem Alkoholismus leiden
      • von Wasserentzug (Dehydratation) betroffen sind
      • chronisch unterernährt sind

  • Kinder unter 12 Jahren (unter 43 kg)

    • Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 12 Jahren bzw. unter 43 kg Körpergewicht nicht angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

    • Bei einer Überdosierung von Paracetamol treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen. Es kann darüber hinaus zu schweren Leberschäden kommen.
    • Bei einer Überdosierung mit Coffein können zentralnervöse Symptome wie zum Beispiel Unruhe, Erregung, Zittern und Herz-Kreislauf-Reaktionen (z. B. Herzrasen, Schmerzen in der Herzgegend) auftreten.
    • Informieren Sie bitte sofort den nächsten erreichbaren Arzt, falls Sie eine größere Menge eingenommen haben!

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

  • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol bzw. Coffein enthalten.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen

    • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (z. B. durch Leberentzündung, Gilbert-Meulengracht-Syndrom)
    • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
    • bei Nierenfunktionsstörungen (z. B. vorgeschädigte Niere)
    • bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen
    • bei erblich bedingtem Mangel des Enzyms Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, der zu schwerer Blutarmut führen kann, auch Favismus genannt
    • bei hämolytischer Anämie (Blutarmut aufgrund eines Zerfalls der roten Blutkörperchen)
    • bei einem Mangel des am Leberstoffwechsel beteiligten Eiweißes Glutathion (z. B. bei Mangelernährung, Alkoholmissbrauch)
    • bei einem Mangel von Flüssigkeit im Körper (Dehydratation), z. B. durch geringe Trinkmenge, Durchfall oder Erbrechen
    • bei chronischer Unterernährung
    • bei einem Körpergewicht unter 50 kg
    • in höherem Lebensalter
    • bei Herzrhythmusstörungen
    • bei Schilddrüsenüberfunktion
    • bei krankhaften Angstzuständen
    • wenn Sie an einem Magen- oder Darm-Geschwür leiden

  • Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob Sie das Präparat gegebenenfalls nur mit besonderer Vorsicht, in verringerter Dosierung (z. B. max. 2 Tabletten aufgrund des Coffeinanteils) bzw.unter ärztlicher Kontrolle einnehmen dürfen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage oder in höheren Dosen ein.
  • Ein Überschreiten der empfohlenen Dosis, das bedeutet auch die einmalige Einnahme der Tagesgesamtdosis, kann zu schweren Leberschäden führen. In einem solchen Fall sollte unverzüglich medizinische Hilfe aufgesucht werden.
  • Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme häufig unter Kopfschmerzen leiden!
  • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiederanwendung von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
  • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • Durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

    • Das Präparat hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke um Rat.

  • Schwangerschaft

    • Das Arzneimittel soll wegen des Coffein-Anteils während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden kann. Falls erforderlich sollten Sie daher das Präparatin der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einnehmen.

  • Stillzeit

    • Paracetamol und Coffein, die Wirkstoffe des Arzneimittels, gehen in die Muttermilch über. Nachteilige Folgen durch Paracetamol für den Säugling sind bisher nicht bekannt geworden. Das Befinden und Verhalten des Säuglings kann durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Bei kurzfristiger Anwendung bzw. Einnahme der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollten Sie abstillen.

  • - Das Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren.
    - Ohne ärztliche Verordnung soll das Arzneimittel nur zur Behebung akuter Schmerzen eingenommen werden.
    - Es gilt als erwiesen, dass regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln der Gruppe zu der auch Paracetamol gehört, über Monate und Jahre zu Schädigungen der Nierenfunktion führen kann, die eine lebenslängliche Blutwäsche erforderlich machen kann.
    - Für Coffein sind gleiche Effekte nicht bekannt. In der Kombination Paracetamol und Coffein ist ein zusätzliches Risiko hinsichtlich einer Nierenschädigung nicht belegt.
    - Bei längerem nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    - Bei plötzlichem Absetzen nach längerem nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und andere körperliche Beschwerden auftreten. Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
    - Es gibt keinen Hinweis, dass eine mögliche Abhängigkeit von Schmerzmitteln wie Paracetamol durch Coffein erhöht wird. Auch wenn es aufgrund von Überlegungen angenommen werden kann, wird aufgrund der derzeitigen Erfahrungen eine eigenständige Abhängigkeit von Coffein in Kombination mit Paracetamol nicht belegt.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

    COPYRKAL (Packungsgröße: 20 stk) sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke www.apo.com erworben werden.

    Hersteller:  BERLIN-CHEMIE AG, Glienicker Weg 125

    Produkthinweis

    • Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
    • Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren (43 kg Körpergewicht)
    • Mit Paracetamol und Coffein
    Dieses Produkt ist das offizielle Nachfolgeprodukt zu folgendem nicht mehr erhältlichen Produkt : COPYRKAL (PZN: 02653284)
    PZN: 02653290
    Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
    Darreichung : Tabletten